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Datenbank der Namen
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Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer

Gemeinsam mit seinen Partnern hat Yad Vashem Namen und biographische Angaben von Millionen Opfern der systematischen anti-jüdischen Verfolgung zur Zeit des Holocaust (der Shoah) gesammelt und aufgezeichnet. Fünf Millionen der fast sechs Millionen Juden, die von den Nazis und ihren Helfershelfern ermordet wurden, wird hier ein Denkmal gesetzt. Diese Datenbank enthält Informationen zu Opfern des Holocaust: zu denen, die ermordet wurden, zu vielen, deren Schicksal noch nicht geklärt ist, sowie zu einigen, die überlebt haben.

Die Namen von etwa einer Million Opfern, die ermordet wurden, sind noch immer unbekannt, und die Zeit wird knapp. Es ist unsere kollektive moralische Pflicht, uns beständig weiter zu bemühen, ihre Namen wieder zu finden und ihre Identität wiederherzustellen.

Informationen über die Datenbank
Korrekturen und Ergänzungen sind willkommen.

SIND IHNEN NAMEN VON ERMORDETEN OPFERN DES HOLOCAUST BEKANNT?

Sie können helfen, diese historische Aufgabe zu bewältigen, indem sie Gedenkblätter für im Holocaust ermordete Juden einreichen, über die Sie Informationen haben, damit ihr Andenken für künftige Generationen bewahrt bleibt.
Juden, die den Holocaust überlebt haben, sollten auf den Formularen der Überlebenden registriert werden.

Florika Liebmann
Florika kam 1934 im ungarischen Szeged als Tochter von Béla und Szerena Liebmann geb. Hortobágyi zur Welt. Sie ging in Szeged zur Schule und wurde 1944 im Alter von 10 Jahren deportiert und anschließend ermordet. Ihre Mutter kam ebenfalls im Holocaust um. Foto und Gedenkblatt stammen von Moshe Horobágyi.

Bela Rodnianski
Bela Rodnianski wurde 1909 als Tochter von Emanuel und Chaya Rodnianski in Nowgorod-Sewerski (Ukraine) geboren. Von Beruf war sie Buchhalterin. Während des Krieges lebte sie im russischen Klinzy, wo sie 1941 im Alter von 32 Jahren ums Leben kam. Foto und Gedenkblatt stammen von ihrem Cousin / ihrer Cousine L. Ratmanski aus Russland.

Tema Lea Furst
Tema Lea Furst wurde 1903 in Warschau geboren. Sie war verheiratet (späterer Name unbekannt) und Hausfrau. 1939 wurde sie gemeinsam mit ihren Kindern Shifra und Salek in ihrer Heimatstadt von den Nazis ermordet. Foto und Gedenkblätter stammen von Tema Lea Fursts Nichte Aviva Dekel.

Elisabeth Gersch und Tochter Eva
Elisabeth Gersch geb. Grunfeld wurde 1914 in Tg. Mureş (Neumarkt) im rumänischen Siebenbürgen geboren. Die Hausfrau lebte mit ihrem Mann Rudolf in Deda Bistra. Tochter Eva kam 1936 zur Welt. Während des Krieges lebte die Familie im Ghetto von Regin. Mutter und Tochter wurden nach Auschwitz deportiert und dort 1944 vergast. Elisabeth war zu diesem Zeitpunkt 30, Eva 8 Jahre alt. Foto und Gedenkblätter stammen von Elisabeth Gerschs Nichte Adela Ganea aus Haifa, einer Überlebenden des Holocaust.

Zvi Segal
Zvi Segal, Sohn von Chaim Segal (Name der Mutter unbekannt), wurde in Rumänien geboren und lebte in Mihaileni. Er heiratete Nisla Nussem, verdiente seinen Lebensunterhalt als Händler und hatte einen Sohn, der den Holocaust überlebte. Zvi Segal wurde ins ukrainische Kopaygorod deportiert und im Alter von 76 Jahren ermordet. Foto und Gedenkblatt stammen von seinem Enkel Harry Segal aus Israel

Die Geschichte von David Berger
David Berger wurde in der polnischen Stadt Przemysl geboren. Dort wuchs er auch auf. Nach Ausbruch des Krieges 1939 floh er vor den einmarschierenden deutschen Truppen und gelangte nach Vilna (Vilnius). In Vilna correspondierte er mit einer Freundin namens Elsa. Ihr war es gelungen, aus Polen 1938 in das von den Briten kontrollierte Palästina auszuwandern. Mit dieser Postkarte verabschiedet er sich von Elsa, denn er befürchtet, dass er nicht überleben wird. David Berger war 19 Jahre alt, als er in Vilna im Juli 1941 erschossen wurde. Dieser Brief wurde dem "Massuah Institute for the Study of the Holocaust", im Kibbutz Tel Itzchak ausgehändigt.

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